
1959
Lebt und arbeitet in Danzig. In St.Urban zeigt er ein modernes Werk, das einen kühnen Dialog zwischen Holz und Metall und damit zwischen verschiedenen Materialien darstellt. Klaman hat die Staatliche Hochschule für Bildende Kunst in Zakopane und in Danzig abgeschlossen. Derzeit ist er Professor an der Akademie der Bildenden Künste in Danzig. Er hat sich auch politisch betätigt und seine Meinung in Form von Publikationen und Wandmalereien zum Ausdruck gebracht. Als einer der wenigen polnischen Künstler ist er zu einem Befürworter der "Land Art" geworden. Zwischen 1984 und 1986 schafft er zusammen mit Kazimierz Kowalczyk kolossale und gleichzeitig ephemere Werke an verschiedenen Standorten in der Stadt Danzig. Daraus entsteht die sogenannte "rotierenden Galerie." In seinen Skulpturen der 1980er Jahre kehrt Klaman erneut zur figurativen Kunst zurück und schafft einen "neuen Expressionismus." Er traktiert mit Axt und Meissel Baumstämme und kreiert monumentale Gestalten. Diese werden teilweise mit Kunststoff überzogen und mit Blech, Drahtgeflecht, Stoffen und dergleichen kombiniert. Suggestiv wirkende Assemblagen entstehen, denen man in Auzsstellungen auch in westlichen Ländern immer wieder begegnet.